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Wer viel reist, kennt das Gefühl. Geht es raus zum Flughafen, wäre man lieber daheim. Sitzt man zu lange zuhause, lockt die Ferne. Wobei das mit dem Begriff Zuhause ja so eine Sache ist. Ist das da, wo man abends müde aufs Sofa fällt? Oder doch da, wo die meiste Zeit des Tages verbracht werden will – was dann ja doch wieder bei den meisten der Arbeitsplatz sein dürfte. Das Gefühl aber, das sich einstellt, wenn man sich wirklich zuhause fühlt, ist dann doch eines, das sich nicht an geographische Eckdaten hält. Daheim, so fühlt es sich an, wenn man wirklich angekommen ist.
Ein Heft also, das sich um die kümmert, die genau dieses Gefühl herstellen, zumindest aber unterstützen können. Das von denen erzählt, die gerne nach Hause kommen. Die dafür sorgen, dass Heimat eben nichts mit Reisepass oder Herkunft zu tun hat, sondern rein emotional abläuft. Heimat? Das sagt man heute ja nicht mehr so gerne. Und sie ist gar nicht so einfach zu bestimmen, bei all der Umzieherei, der Reiserei.
Ein Gefühl, ein Status aber, der ist da oder eben nicht. Den muss man nicht suchen, der lässt sich nicht erzwingen. Der ist einfach da. Wohltuend. Daheim ist, wo wir am liebsten sind. Ein Heft also, dass sich genau so anfühlt. Daheim. |